100 km Gegenwind

03.04

Tag 2, um nach Belgrad zu kommen.
Simon liest die Wind-News vor: „In der Regel herrscht Nordwind, manchmal starker Südwind.“
... Guess what? Genau den haben wir! 
Und zwar das volle Programm, sodass wir uns richtig durchkämpfen müssen. 
Für die 100 km brauchen wir fast 2 Stunden länger als sonst, noch dazu geht es entweder auf Landstraßen oder auf einem Damm daher, also Windschutz gleich null. 
Auf den Landstraßen kommen noch die LKWs dazu die einem derart viel Wind ins Gesicht blasen, dass man denkt man bleibt stehen.
Wenn man von einem überholt wird dagegen bekommt man den Wind in den Nacken, zwar unangenehm, dafür erhält man aber auch zeitgleich einen kleinen Anschubser und kann kurz im entstehenden Windstatten fahren. Die kleinen Dinge im Leben :P
Mittags treffen wir einheimische Jugendliche, die uns fragen ob wir Zigaretten haben. Als wir verneinen fragen sie nach Gras. Solide! 
Als wir auch das verneinen kommt einer der Jubgs auf eine Idee und möchte uns welches verkaufen wenn wir nur 10 Minuten warten würden. Doch auch dies und auch das Koks lehnen wir dankend ab, sodass sie schließlich weiterziehen. 
Der Tag stellt unser Gemüt ziemlich auf die Probe, gegen Abend fängt es auch noch zu stürmen an, trotzdem finden wir noch einen Zeltplatz, an welchem sich das Wetter aushalten lässt. 
Wir hoffen es wird morgen besser und sind gespannt auf das nächste Land unserer Reise. SERBIEN! 






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