Grad ist alles ganz schön ok !
Gastblogtrag von Alex
Sonntag, der 14.
Dieser Morgen begann wie der letzte mit einem gemeinsamen Frühstück—und was für eins! Philipp bewies mit der bemühten Hilfe Simons seine hervorzüglichen Pancakeskills. Mit Nussnougat-Creme, Früchten und Eis gab es eine feine Schlemmerei, bevor es am frühen Nachmittag hinaus in den Park ging. Dort trafen wir eine gute Familienfreundin von mir. Kalina gebahr am 12. März die süßen Zwillinge May und Andrey. Zusammen mit ihrem Mann Metodi, der sich als großer Radfahrer gut mit unsren tapferen Recken unterhalten konnte, spazierten wir durch den Park und kamen schließlich in einem netten Lokal unter, wo die Esserei weiterging. Dort stieß auch Kolio, Kalinas Vater, frischer Opa der Zwillinge und ehemaliger bulgarischer Botschafter in Deutschland, zu uns. Beim anschließenden erneuten Flanieren durch den Park erzählte er Philipp einiges über die bulgarische Geschichte.
Wir verabschiedeten uns von der glücklichen Familie und gingen nachhause. Abends erwartete uns ein weiteres Festessen—in einem dekadent eingerichteten Restaurant aßen wir Lasagne, Pasta und im Falle von Simon ein mit Avocado-Creme gefülltes Hühnchen-Filet.
Nach dem Dinner ging es nochmal in eine Bar mit schlechter Luft. Der Tisch schien früher zu einer Nähmaschine gehört zu haben; jedenfalls störten sich die anderen drei sehr daran, dass ich mit dem Fußpedal den verbliebenen Mechanismus zum Drehen und damit zum Quietschen brachte.
Nach dem Abstecher ging es zurück ins Bett. Am nächsten Tag erwarteten Nadine und mich jeweils unsere Heimreisen, während unsere Helden auf einen letzten Tag in Sofia vorausblickten.
Es war mir eine große Freude, meinen lieben Freunden Bett und Bad zur Verfügung stellen zu können, und neben der gastfreundlichen Freude war es mir auch ein Glück, die beiden auf der Hälfte ihrer Reise durch den europäischen Kontinent und darüber hinaus treffen zu können.
Für den weiteren Weg wünsche ich ihnen eine gute und sichere Reise!
An Straßen, Dämmen, Flüssen, Feldern,
Wiesen, Hügeln, Bergen, Wäldern
führt euch eure lange Fahrt,
durch Länder, wo noch nie ihr wart,
bei Nebel, Hagel, Regenschauer,
an Tagen sommerlicher Dauer,
bei Nächteskühle unerschüttert,
gleich wenn es warm ist, windet, schüttet.
Beim abendlichen Zeltauspacken
scheint euch die Sonne in den Nacken,
und in der Früh beim Frühstücksbrot
erwartet euch das Morgenrot.
So fahrt ihr stracks auf eurem Schuss
entschieden Richtung Bosporus.






Geile Bilder ;)
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