Neue Freunde und Ćevapi
06.04
Wir haben die regnerische Nacht überstanden und recken die müden Arme und vor allem Beine. Die ersten Kilometer werden geschrubbt, bis wir in einem kleinen Ort Wasser nachfüllen und entspannt frühstücken.
Dann kommt direkt ein langer Anstieg um den Tag so richtig angenehm starten zu lassen. 4,5km geht es mit 5 bis 10% Steigung bergauf und wir sind glücklich als wir endlich oben sind! Kurz vor der dann folgenden Abfahrt konnten wir eine sich noch im bau befindende Kirche bewundern, deren Zwiebeltürme schon fertiggestellt in der Umgebung glänzten.
Dann kommt direkt ein langer Anstieg um den Tag so richtig angenehm starten zu lassen. 4,5km geht es mit 5 bis 10% Steigung bergauf und wir sind glücklich als wir endlich oben sind! Kurz vor der dann folgenden Abfahrt konnten wir eine sich noch im bau befindende Kirche bewundern, deren Zwiebeltürme schon fertiggestellt in der Umgebung glänzten.
Die Landschaft hier ist nicht sehr sehenswert und leider ziemlich vermüllt. In einem Tal fahren wir über eine kleine Brücke und sehen einen grünen von Plastik übersäten Bach. Auf dem anderen Ufer ist eine Müllhalde wo ein Vater mit seinem Kind in den Überresten wühlt. Bilder die man sonst nur aus Zeitungen kennt. Zudem brennen hier öfter Teile des Seitenstreifens oder der Felder, was zu einem beißenden, verkohlten Geruch führt.
Der Tag wurde dann doch noch unerwartet schön, als wir auf der Straße, die gerade Halt machenden Tobi und Georg trafen, zwei Dresdner die dieses Jahr noch bis nach China wollen. Wir tauschten uns wie man das so macht über unsere coolen Räder und verschiedenes Equipment aus.
Wir formten sofort Zweiergruppen und fuhren von nun an plaudern nebeinander her.
So ging die Zeit etwas schneller um und wir übten uns im professionellen Windschattenfahren als die Böen wieder stärker wurden.
Wir formten sofort Zweiergruppen und fuhren von nun an plaudern nebeinander her.
So ging die Zeit etwas schneller um und wir übten uns im professionellen Windschattenfahren als die Böen wieder stärker wurden.
So waren wir bereits gegen 16 Uhr in Belgrad und suchten unser "Hostel", was mehr einer großen WG gleicht, auf. Tobi und Georg wollen heute noch weiter, wildcampen hinter Belgrad daher verabschieden wir uns nach Überquerung der Brücke zur Innenstadt. gerne wären wir noch weiter km Verbund gefahren aber es gibt die Aussicht die beiden in Instanbul wenn alles glatt geht wiederzusehen.
Auf dem Weg zum Hostel kreuzte ein beachtlicher Demonstrantenzug mehrmals unseren Weg. Die Serben gehen seit über 3 Monaten jeden Samstag zahlreich auf die Straßen um ihren Präsidenten Vućič wegen seiner Vetternwirtschaft sowie Kontrolle über Medien und Justiz anzuprangern. Am Tag als wir in Frankfurt losfuhren wurde hier in Belgrad das Gebäude des Staatssenders RTS von Demonstranten gestürmt, die mehr Berichterstattung über den Unmut der Bevölkerung und die Demos an sich forderten.
Auch heute hörten wir noch lange die Vorwürfe durch mit Lautsprechern ausgestattete Fahrzeuge der Kundgebung durch die Stadt hallen.
Auch heute hörten wir noch lange die Vorwürfe durch mit Lautsprechern ausgestattete Fahrzeuge der Kundgebung durch die Stadt hallen.
Im Hostel angekommen, Wäsche in die Maschine und ab zum empfohlenen Ćevapi Laden um die Ecke. Diese verdrückten wir dann glücklich im Studentenpark auf einer dort herumstehenden Bank.
Noch für ein Bier in eine nahe gelegene Bar im belebten Skadarlija Viertel und wir schlurften bereits müde Richtung Bett, voller Vorfreude auf den folgenden Sightseeing-Tag.





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