Raindrops keep falling on my head...
11.04
Wir erwachen an unserem wunderbaren Schlafplatz mit dem Geräusch von tröpfelndem Regen und eines Fahrzeugs, wir glauben es ist ein Traktor.
Da wir einen entspannten Tag vor uns haben (75 km) warten wir noch fast eine Stunde im Zelt auf besseres Wetter und frühstücken in den Schlafsäcken.
Wir bekommen zumindest eine kurze Regenpause in der schnell das Zelt abgebaut wird. Das Fahrzeug ist kein Traktor sondern win hochmoderner Bagger, welcher auf der anderen Seite des Flusses etwas arbeitet.
In Regensachen geht es dann in das Geniesel welches uns noch über Stunden begleiten wird. Ds sind lediglich Tropfen, aber gerade genug um die Regensachen nicht ablegen zu wollen. problematisch ist jedoch das ständige Fahren bergauf, denn unter den regendichten Klamotten schwitzt man sich zu Tode.
Daher ist es oftmals ein An- und Ausgeziehe im halbstündigen Takt.
Der vorletzte lässt länger als gedacht auf sich warten und hat einen langen Vorlauf mit stetiger kleiner Steigung. Das kommt unseren Beinen sehr entgegen, denn harte Steigungen tun ordentlich weh.
So lange wie der Anstieg dauerte, so wunderbar lang ist auch die Abfahrt. Fast 10 km brauchen wir nicht wirklich angestrengt treten und schießen mit 35 bis 40 Stundenkilometern dem Etappenziel entgegen.
In einem kleinen Seitental finden wir einen umwerfenden Mittagessensspot, nur gestört von einem Trucker der dort ebenfalls seine Pause macht.
Unter einer überdachten Picknickarea sehen wir direkt einen Wasserfall der über eine kleine Geröllkuppe ungefähr 15 Meter in unser Tälchen fällt. Über den daraus entstehenden Bach führt eine wackelige Brücke und man kann bis unter den Wasserfall laufen. Um uns herum nur Wald, Ruhe und das Geräusch des Wasserfalls. So toll hatten wir uns die Tage bis Sofia nicht vorgestellt.
Sa wir uns nicht auf einer typischen Reiseroute befinden welche von Radfahrern befahren wird, ernten wir in den kleinen Dörfern viele ungläubige Blicke der dort Ansässigen, aber stehts sind Sie freundlich und grüßen oft enthusiastisch.
Zudem haben wir neue Verbündete im Geiste entdeckt:
Die Trucker! Unzählige Male auf unserer bisherigen Reise grüßen uns die vorbeikommenden LKW-Fahrer, hupen uns zu und feuern uns an. Ein schönes Gefühl wenn man sich so anstrengt.
Gegen 15:30 Uhr erreichen wir die Stadt Pirot und gehen essen da wir noch zu viel serbische Dinar übrig haben. Dann geht es die letzten 15 km entspannt ausradeln. Der Regen hat aufgehört und die Sonne drückt sich nochmal aus den Wolken heraus.
Wir finden einen Schlafplatz auf einer Wiese hinter einem Acker, können noch im hellen kochen und uns dann entspannt ins Zelt legen.
Ein Gedanke der uns auch die letzten Tage beherrscht hat ist jetzt nochmal sehr gegenwärtig:
Morgen sind wir in Sofia bei unseren Freunden. Wir feiern eine sitzenden Party im Zelt vor Freude dann geht es schlafen. Bulgarien here we come !!!
„Dies und das“:
Die Top 5 nervigsten Dinge bei unserer Reise:
1. Gegen- und Seitenwind
2. Menschen auf Elektrofahrrädern... warum fahren die überhaupt Rad
3. anfallende Roaming-Gebühren
4. Leute die uns fragen wo es hingeht und es danach nicht glauben
5. Geschlossene Fähren






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