Simon und Philipp wollen Meer!

19.04

Heute ist ein entspannter Tag, wir lassen uns Zeit mit dem Aufstehen, die Sonne scheint und die 30km nach Kavala rauschen an uns vorbei. Gestern wie heute begleitet uns der Ausblick auf den Pangaion, welchen wir ob seiner Höhe umfahren müssen. Die schneebedeckten Gipfel so nah am Meer sind auf jeden Fall ein Hingucker! 
Kurz vor dem Meer müssen wir dann doch nochmal eine beachtliche Steigung bezwingen und dann ist es geschafft: Das Meer liegt vor uns!

Überglücklich machen wir uns an die Abfahrt nach Kavala und halten nur für ein paar Fotos kurz an während wir freudestrahlend die Straßen hinuntersausen. Unten angekommen werden wir von Palmen und Sonne begrüßt. Wir fahren durch den Hafen am Wasser entlang und setzen uns direkt unterhalb der auf einer Halbinsel liegenden Burg in ein Café.
Hier bleiben wir ein bisschen und klären, was denn jetzt eigentlich unser weiterer Plan ist. Wir wollen ja einen Tag Pause machen, aber hier oder woanders? Ein  Blick auf die Landkarte verrät, dass nach Kavala erstmal viel Natur kommen wird undaußerdem scheint es sehr schön hier. Also buchen wir kurzerhand ein kleines Apartment für 2 Nächte, damit wir den nächsten Tag hier verbringen können. Ehrlich gesagt sind wir froh dass wir überhaupt noch etwas finden, was nicht völlig überteuert ist. Hostels gibt es hier keine und 2 Couchsurfer sagen uns ab: zu spontan!

Also ab in unser neues Zuhause, dass wir sich herausstelllt super chic eingerichtet ist. Wie so viele Küstenstädte ist auch Kavala sehr steil und wir dürfen einen Teil des eben heruntergefahrenen Berges wieder hoch. Eine nette Griechin gibt uns unseren Schlüssel, die Räder können wir auf einer Art Terrasse an das Geländer schließen und nach ein bisschen entspannen und duschen schließen wir sie auch schon wieder ab und fahren rüber zur Burg.

In und um die alten Gemäuer sind viele kleine Häuser zu finden und man bekommt das Gefühl ein bisschen in der Zeit zurück gereist zu sein. Nach ein bisschen Suchen finden wir auch den Eingang zum Innenhof der  Burg, erklimmen den großen Turm und genießen die tolle Aussicht bei trügerischem Sonnenschein und Nieselregen :) 

Hier lernen wir auch Vladimir, seine Frau Asia und ihren Sohn kennen. Wie das so ist wird ein Foto zu einem Gespräch und dann zu einem gemeinsamen Bierchen im Burghof, wo ein im Moment noch leeres Theater sommerliche Festspiele erahnen lässt.
Die beiden kommen aus Bulgarien, haben aber lange Zeit in Deutschland gelebt und können perfekt deutsch. Wir reden angeregt übers Reisen, die EU und dies und das.
Schließlich landen wir in einem hübschen Fischrestaurant an der Uferpromenade und verbringen dort den restlichen Abend gemeinsam. Wir waren auf jeden Fall glücklich über die unverhoffte Gesellschaft und hatten einen tollen Abend.












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