Jordanien, es war uns ein Fest!
15.05
Wir erwachen in Dunkelheit, da es in unserem Beduinenzelt kein Fenster gibt. Trotzdem fühlen wir uns ausgeruht, sind gegen 7:30 Uhr auf den Beinen und taumeln ob des hellen Lichts, welches uns beim Öffnen der Tür empfängt, erstmal etwas umher als wir Richtung Bad wollen.
Aus dem Zelt zu treten und mit den Füßen direkt im Sand zu stehen ist ein geiles Gefühl! Nachdem wir frisch geduscht sind und uns beim Frühstück mit Blick auf die Wüste die Bäuche vollschlagen ist alles perfekt. Dann heisst es erneut auf die Jeeps und Abschied nehmen, keine zwanzig Minuten später sind wir wieder im Wadi Rum Village.
Wir wollen Mohammed, der uns ja angeboten hat uns abzuholen, nicht so früh aufwecken und sitzen glücklicherweise auf dem Weg zurück ins Village neben einem Portugiesen.
Lara macht direkt Bekanntschaft mit ihm und wir erfahren, dass er und seine Freundin ebenfalls nach Aqaba wollen und uns mitnehmen könnten, falls wir denn wollen.
Perfekt! Nach dem Bezahlen des Wadi-Rum Trips geht es also gemeinsam wieder Richtung Süden. Gegen 10:00 Uhr erreichen wir das Hostel und legen uns erstmal eine Weile hin. Hier unten ist es wirklich unglaunlich heiss, fast 40 Grad sind angezeigt. Bei dieser zerfließenden Hitze sind wir zu wenig zu gebrauchen, immerhin lernen wir noch einen netten Bayer kennen, welcher uns zum Mittagsessen begleitet. Wieder hat wegen dem Ramadan wenig offen, lediglich in der absoluten Touristenfressmeile finden wir ein Lokal. Hier treffen wir auch Osama wieder, er will Lara noch verabschieden, denn sie fährt um 15 Uhr wieder heim in Richtung Amman.
Die Tage mit ihr sind viel zu schnell zu Ende gegangen, aber was hilft es und so gibt es noch eine Umarmungsrunde, dann bringt Osama sie mit dem Auto zum Busbahnhof. Es war so schön wieder eine Mitstreiterin auf unserer Reise gehabt zu haben. Danke Lara für die tolle Zeit!
Für uns geht es in Hostel zurück, so langsam wollen ein paar Dinge organisiert werden, so etwa unsere Busfahrt von Eilat nach Tel-Aviv, unsere Zusatzbuchungen für die Räder und deren Verpackung bei der Fluggesellschaft sowie unsere Übernachtung vor dem Flug.
Die Busfahrt regelt sich schnell, die Busse fahren regelmäßig und man muss keine Tickets im Voraus kaufen... das passt genau zu uns.
Nach all diesen Vorbereitungen ist es auch schon Abend geworden, genau genommen unser letzter in Jordanien. Die Zeit hier war etwas unwirklich, so viel haben wir in kurzer Zeit erlebt. Unser letztes Hostelabendessen ist wieder sehr lecker, wir treffen noch zwei Studenten aus Frankreich und verabreden uns mit Osama und Mohammed für die Nacht. Die anderen kommen mit und so geht es gegen 21:30 Uhr mit zwei Autos Richtung Strand. Dort kann man gemütlich sitzen, sich Leckereien mitbringen und sich Wasserpfeifen bestellen. Direkt am Ufer sitzen wir also am Strand, zwei Jordanier, drei Deutsche, ein Franzose und ein Mädchen aus Litauen welches jetzt in Frankreich lebt. Wir genießen die letzten Stunden hier, rauchen Shisha und futtern unsere mitgebrachten Nüsschen.
Gegen 1:00 Uhr geht es zurück ins Hostel, wir verabschieden uns von unseren neugewonnenen jordanischen Freunden und hüpfen in die Betten um fit zu sein für einen Grenzübergang und eine lange Busfahrt am morgigen Tag!
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| Lieblingsstelle im Hostel: Die Teekanne :) |






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