4.000 km
24.05 Die weißen Nächte haben mich spät einschlafen lassen, durch das leichtgraue Zelt gibt es wenig Dunkelheit, so wache ich aber morgens auch sehr gut auf. Der leichtgraue Himmel begrüßt mich verhalten, dafür ist es ziemlich perfektes Radfahrerwetter. Auch der Wind hat nachgelassen und weht mir eher angenehm in das Gesicht, nachdem ich wieder auf die Straße geschoben habe. Ich schaue auf die Uhr. 8:30 Uhr... ich werde wieder früher denke ich. Eigentlich soll es heute nach Kretzy gehen, doch schon nach wenigen Kilometern merke ich, dass meine Muskulatur heute zu mehr in der Lage ist. So fahre ich, vorbei an schönen Kirchen, welche teilweise noch im Bau sind, netten Örtchen mit lustig verlegten Leitungen entlang der Straße, die immer wieder höhergelegt werden müssen, damit Autos aus Einfahrten herauskommen können, immer entlang der „einen“ Straße gen Nordwesten. Ich erreiche den Waldai-Nationalpark. Hier gibt es viele kleine Seen, verstreut liegen Gehöfte welche mich a...